Höre auf Dein Kind

Alter: 0-2

Wir haben eine wunderbare Tochter – lieb, schlau, pflegeleicht, kess, interessiert, einfach alles, was man sich von seinen Kind wünschen kann. Sicherlich sind das zum Großteil die Anlagen, die sie mitgebracht hat, aber: auch klasse Kinder kann man verreißen. Wir denken, wenn wir nicht den Ball gut im Spiel halten würden und auch selbst sehr entspannt bei der Kindererziehung blieben, wären manche Dinge anders. Diese Serie soll einige von den Tipps weitergeben, die wir im Laufe der letzten Jahren gesammelt haben.

Eine der wesentlichsten Erkenntnisse ist sicher: höre auf keine Ratgeber – höre vor allem auf Dein Kind. Das klingt etwas sehr pauschal. Es mag mit Sicherheit den einen oder anderen guten Ratgeber geben (nur hatten wir keinen gefunden), so dass ich auch keinen empfehlen kann. Doch eines haben wir schnell per “trial and error” gelernt: Unsere Tochter hat uns bisher immer zu verstehen gegeben, was ihre Bedürfnisse sind. Auch als sie noch nicht sprechen konnte. Ich gebe zu, man muss teilweise schon sehr genau hinhören, hinschauen und um die Ecke denken (ergo= komplizierte Erwachsenen-Denke auf kindliche Einfachheit zurückrechnen). Beispielsweise, nachdem wir als Eltern recht gut funktioniert hatten, hat unsere Tochter uns mitgeteilt, dass sie Durst hatte, indem sie etwas lauter geschmatzt hat, anstatt rumzubrüllen. Speziell nachts, wenn wir geschlafen haben, war das nicht immer einfach zu hören, aber auch das hatten wir bald raus. Das heißt nicht, dass man bei jedem Piep springen muss und sich womöglich versklaven lässt (das können die kleinen Wonneproppen ganz schnell hinkriegen), aber viel Geschrei und Gezeter kann man sich durch aufmerksame Bewertung der Bedürfnisse der Kleinen echt schenken.

Gerade in den ersten Monaten sind die Bedürfnisse ja noch sehr übersichtlich. Meist geht es da um Hunger, neue Windeln, Schlaf oder Kuscheln. Unsere Kleine hat diese Bedürfnisse von Anfang an auch unterschiedlich artikuliert. Zugegeben sind die Unterschiede eher Nuancen, aber man kann sie doch auch hören und verstehen, wenn man nicht gerade ein absolutes Gehör besitzt – gesunder Menschenverstand reicht da völlig aus.

Android erweitern – z.B. mit Sipgate SMS

Ich programmiere nun schon seit einiger Zeit Anwendungen (Apps) für Android-Handys. Selbst nach nun schon 6 Anwendungen macht es immer noch sehr viel Spaß. Das liegt unter anderem daran, dass man mit Eclipse eine vollwertige, gut ausgebaute und gut gepflegte Entwicklungsumgebung nutzen kann und mit Java in einer Sprache entwickeln kann, die ich gut kann und mag.

Sehr viel besser gefällt mir aber die Erweiterbarkeit von Android. Das läuft so: Alle (wichtigeren) Aktionen bei Android sind Intents – also so etwas wie Absichtserklärungen. Beispielsweise: “Ich würde nun gerne eine SMS senden”. Das wird quasi an alle Programme geschickt und wenn nun ein Programm sagt “ich kann SMS senden”, dann wird diese Absichtserklärung von diesem Programm ausgeführt. Wenn nun mehrere Programme darauf reagieren, dann wird der Benutzer gefragt, welches Programm verwendet werden soll.

Das habe ich nun ausgenutzt, um ein Programm zu schreiben, das SMS via Sipgate verschickt. Eine SMS via Sipgate kostet nur 7,9 Euro-Cent und ist somit billiger als eine SMS von meinem normalen Handy-Provider. Sipgate hingegen bietet eine API an, mit der man die wichtigsten Sipgate-Dienste direkt ansprechen kann. Mit den beiden Bausteinen ist eine solche Anwendung dann auch schnell zusammen gestrickt, selbst inklusive Telefonbuch-Lookup. Hier einige Screenshots:

Sipgate SMS versenden Sipgate SMS - Anbieter auswählen

Installationsanleitung:

  1. Laden Sie aus dem Android-Markt “Barcode Scanner” herunter.
  2. Öffnen Sie die Anwendung und nehmen Sie mit der Kamera Ihres Handys den unten stehenden Barcode auf.
  3. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Screenshot.

Weitere Informationen finden sich auf der Website von dot knowledge. Kommentare sind ausdrücklich erwünscht: Welche Features soll das Programm sonst noch bekommen? Wollt Ihr Faxe via Android versenden? Oder sind Faxe sowas von gestrig?

Über Sinn und Unsinn des Elterngeldes

Nachdem nun der Wahlkampf in seine heiße Phase kommt, muss ich mich an dieser Stelle über das in dieser Legeslaturperiode eingeführte Elterngeld aufregen.

Vor dem Elterngeld gab es ja die Elternzeit. Die Idee hierbei ist: Die Eltern können zusammen bis zu 3 Jahre Auszeit aus dem Beruf nehmen, um sich in dieser Zeit um das Kind zu kümmern. In dieser Zeit ist der Arbeitgeber verpflichtet, den Arbeitsplatz entsprechend frei zu halten. Diese Zeit kann auch gestückelt werden. (Informationen zur Elternzeit gibt es unter anderem beim Bundes-Familienministerium).

Was mir persönlich nun nicht klar war: Die Elternzeit gibt es immer noch. Die Regelung zum Elterngeld ist nur dafür da, unter bestimmten Bedingungen dem Elternteil, der zu Hause ist, entsprechend Geld zukommen zu lassen. Und hier kommt nun der Clou: damit man das Elterngeld in Anspruch nehmen kann, muss man als normal Sterblicher die Elternzeit nutzen. (Auch hier gibt es Information beim Bundes-Familienministerium.)

So weit klingt das ja alles noch prima und recht gut geplant. Einiges ist dabei durch die Konstruktion mit den zwei getrennten Regelungen etwas merkwürdig (z.B. muss das Elterngeld in den ersten 14 Monaten genommen werden; jedem Elternteil stehen 12 Monate zu, zusammen aber maximal 14; …), aber das sind eher nur komische Gedankengänge von Beamten.

Richtig ärgerlich wird das ganze erst dann, wenn es dann an die Praxis geht. Mütter haben z.B. dann verloren, wenn sie kurz hintereinander Kinder bekommen und dazwischen nur Teilzeit arbeiten. Dann haben sie keine Chance, die volle Förderung des Elterngeldes zu erhalten – meist langt es gerade zum Mindestsatz. Das ist aber auch schon hinreichend bekannt und darüber ist schon oft berichtet worden.

Aber auch Väter haben schnell verloren: sobald man die Elternzeit (die für das Elterngeld ja notwendig ist) beantragt, ist man unkündbar – aber maximal 8 Wochen vor Beginn der Elternzeit. 8 Wochen! Nun stellt man sich mal die Situation im Berufsleben vor: ich würde zu meinem Arbeitgeber gehen und ihm mitteilen, dass ich in 8 Wochen für 12 Monate mal nicht da bin. Da würde doch jeder Arbeitgeber Karree springen! Und, wie ich finde, auch zu Recht. In 8 Wochen kann man niemals einen adequaten Ersatz organisieren. Alleine schon die Einarbeitung dauert in einigen Berufen länger. (Mütter profitieren meist davon, dass sie um den Geburtstermin herum durch den Mutterschutz geschützt sind. Deshalb können sie ihren Arbeitgeber schon deutlich früher informieren.)

Insgesamt ist die Grundidee sicher nicht schlecht, aber die Umsetzung ist zum Einen extrem bürokratisch und zum Anderen leider (mal wieder) etwas sehr an der Realität vorbei.

Flughafen Zürich

Flughafen Zürich

Auf unserem Rückflug aus Zürich mussten wir auf dem Flughafen noch etwas Zeit killen…

Notausgang

Notausgang

Notausgang, der blau beleuchtet wird.
Das Photo entstand im Rahmen einer Lesung von Autoren des Magazins “Ohrenkuss“, die zwei Wochen durch die Mongolei reisten. Die Lesung fand in der Körber-Stiftung in der Kehrwieder 12 in Hamburg statt.

Sorge Dich um Deinen Introvertierten

Folgender Text stammt im Original von Jonathan Rauch im “The Atlantic Online” im März 2003 und ist überschrieben mit “Caring for your introvert“. Den Text fand ich so klasse, dass ich ihn übersetzen musste. Vielen Dank an Daniel Kegel für den (indirekten) Hinweis auf den Text. Danke auch an LEO für gute Übersetzungshilfen.
Auch wenn der Text insgesamt sehr gut ist, möchte ich aber noch darauf hinweisen, dass er sehr amerikanisch ist und einige Punkte (z.B. der Umgang mit Introvertierten) noch auf unseren Kulturkreis angepasst werden müsste.

Den Rest des Eintrags lesen. »

Lagune von Venedig

Sylvester in Venedig

Sonnenaufgang beim Landeanflug auf die Lagune von Venedig (wo wir Sylvester gefeiert hatten).

Christbaumschmuck

Weihnachten in Bamberg

Christbaumschmuck am Weihnachtsbaum meiner Eltern.

Schweden – Södermalm

Schweden - Södermalm

Ein kurzer Wochenendtrip hat uns nach Stockholm geführt.
Mehr Fotos bei flickr.com.

Phæno

Phæno

Fahnen vor dem Phæno. Das Phæno ist ein neu eröffnetes Technologiemuseum in Wolfsburg.

Angeblich soll das Museum sehr sehenswert sein – sowohl innerlich als auch äußerlich. Das Photo entstand während meiner letzten Arbeitstage bei dem Kunden Autostadt.